Stadt beschließt Open-Data-Konzept

Der Rat der Stadt Duisburg hat mit der “Konzeption zur Erarbeitung eines Masterplans Digitales Duisburg” entschieden, Duisburg zur Smart City zu entwickeln.

Im Rahmen dieser Konzeption findet bereits eine siebenteilige Workshopreihe mit Teilnehmern aus Wirtschaft, Bürgerschaft und Verwaltung statt. In den Workshops werden weitere Ideen für Smart City Anwendungen erarbeitet. Eine wichtige Forderung aus den bisherigen Veranstaltungen ist unter anderem die stufenweise Veröffentlichung von Open Data, sogenannten „Offenen Daten“. Hierunter versteht man Datenbestände, die im Interesse der Allgemeinheit frei zugänglich gemacht werden.

Um diese Informationen bereitstellen zu können, wird sich die Stadt Duisburg an der Open-Data-Plattform des Dachverbandes Kommunaler IT Dienstleister anbinden. Bereits vorhandene Open Data sollen dabei integriert werden. In einem nächsten Schritt werden Mitarbeiter einer Projektgruppe ermitteln, welche weiteren Informationen sich für die Nutzung durch Dritte bereitstellen lassen. Letztlich soll dann eine Anbindung an die „Rhine Cloud“, eine Cloud-Plattform, die eine Vielzahl von Smart-City-Services integrieren und anbieten und so den Zugang der Bürger zu Apps und Websites erleichtern kann, erfolgen.

„Mit dem Beschluss zur stufenweisen Einführung von Open Data zeigt die Stadt Duisburg, dass sie die Interessen der heimischen Wirtschaft ernst nimmt und bereit ist, die notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine erfolgreiche StartUp-Szene in Duisburg zu etablieren“, so Digitalisierungsdezernent Martin Murrack.

Beabsichtigt ist, bis zum Ende des ersten Quartals 2019, die ersten Open Data-Informationen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Artikel: Falko Firlus/Jens Jordan, Fotos: Jacqueline Wardeski

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